Förderverein Evangelische Kirche Melbach e. V.
Damit die Kirche auch in Zukunft im Dorf bleibt
Ziel: Der Förderverein Evangelische Kirche Melbach e. V.
Die Aufgaben des Fördervereins „Förderverein Evangelische Kirche Melbach e. V.“ bestehen in erster Linie darin, die Ev. Kirchengemeinde Melbach angesichts der immer schwieriger werdenden Haushaltslage zu unterstützen. Die Zuweisungen der Evangelischen Kirche Hessen & Nassau an die Kirchengemeinden fallen von Jahr zu Jahr geringer aus. Immer mehr Lasten werden den Ortsgemeinden aufgebürdet.
Um in Zukunft die Arbeit der Kirchengemeinde Melbach aufrecht erhalten zu können, ist ein wichtiger Weg die Gründung eines Fördervereins.
Zudem steht 2016 das 200-jährige Kirchenjubiläum an, zu dem die Kirche auch innen in neuem Glanz erstrahlen soll. Dafür muß die Kirchengemeinde die Mittel aus eigener Tasche aufbringen, denn nach Aussage der Regionalverwaltung sei die Melbacher Kirche innen in besserem Zustand als viele andere Kirchen.
Weitere, längerfristige Ziele sind:
- Helfen beim Abbau der Darlehen für Kirche und Gemeindehaus
- Unterstützung bei Personalkosten, z. B. soll ab 2012 die Stelle der Gemeindesekretärin um 50% aufgestockt werden von derzeit 6 Stunden auf 9 Stunden pro Woche, wobei diese Stundenzahl für zwei Gemeinden kalkuliert ist. Die Mehrkosten muß die Kirchengemeinde aus eigener Tasche dann jährlich bezahlen (für Melbach ca. 1800 Euro).
- Angebote von Hausaufgabenbetreuung, musikalischen Gruppen, Jugendarbeit
- Hilfe bei Materialbeschaffungen
- Zuschüsse für Einrichtungsgegenstände
- Bildung von Rücklagen, um die Arbeit der Kirchengemeinde auf Dauer zu sichern.
Der "Förderverein Evangelische Kirche Melbach e. V." wurde am 195. Jahrestag der Einweihung der Ev. Kirche Melbach, am 20. Oktober 2011, gegründet. Dazu waren über 20 Personen gekommen, von denen fast alle die Satzung unterzeichneten und so den Verein ins Leben gerufen haben.
Dank exzellenter Vorarbeit von Kirchenvorsteher Hermann Ulrich Pfeuffer lag sowohl die Genehmigung der Satzung als auch die Anerkennung als gemeinnütziger Verein bereits vor. Das Amtsgericht Friedberg hat die von den Gründungsmitgliedern unterzeichnete Satzung am 3. November anerkannt.
Somit können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.
Ganz wichtig ist derzeit die Bildung einer Rücklage, damit in Zukunft über die Jahre hinweg die Kirchengemeinde konstanter unterstützt werden kann. Der Vorteil dieser Rücklage liegt u. a. darin, daß die Kirchenverwaltung in Darmstadt keine Einsicht in die Höhe und keinen Zugriff darauf hat, während die Gelder in der Kollektenkasse regelmäßig nach Darmstadt gemeldet werden müssen und bei entsprechenden Projekten auf etwaige Zuschüsse aus Darmstadt angerechnet werden.
Es besteht übrigens immer die Möglichkeit, zweckgebunden zu spenden, um so sicherzustellen, daß mit der Spende ein ganz spezielles Projekt der Kirchengemeinde unterstützt wird. Findet jemand die Erhaltung der Orgel wichtig, so kann er z. B. eine Spende überweisen mit dem Vermerk „Erhaltung der Orgel“. Dann wird dieses Geld nur für die Orgel verwandt und für nichts anderes. Auf diese Weise kann jeder, genau bestimmen, wofür sein Geld eingesetzt wird.
Zur Vereinfachung der Verwaltungsarbeit wird eine Spendenbescheinigung Anfang des neuen Jahres ausgestellt, da die Spenden steuerlich absetzbar sind. Nebenbei bemerkt: Erbschaften sind für den Verein komplett von der Erbschaftssteuer befreit!
Der Vorstand bittet alle, die am Erhalt der Kirche und ihrer Arbeit in Melbach interessiert sind, sich am Förderkreis zu beteiligen, mitzuarbeiten und auch zu spenden.
Eine kleine Kirchengemeinde wie Melbach wird ihre vielfältigen Aufgaben nur bewältigen, wenn viele Menschen aktiv mitarbeiten. Sie zu gewinnen und zur Mitarbeit in der Kirchengemeinde zu bewegen, ist dem Kirchenvorstand und dem Förderkreis ein wichtiges Anliegen, denn an kaum einer anderen Stelle kann man sich für andre so sinnvoll einsetzen wie in der gemeindlichen Arbeit. Dabei hat jede und jeder für sich selber einen inneren Gewinn, den man nicht unbedingt in einem Geldwert ausdrücken kann.
Interessierte erhalten nähere Informationen beim Vorsitzenden des Fördervereins Hermann Ulrich Pfeuffer, Tel: 06036/3738, oder bei Pfarrer Kay Wick (06036/5020).


